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Ungerechtigkeit nicht nur an Österreichs Universitäten erkennen und bekämpfen

feminismus.gifDie GRAS ruft alle Menschen dazu auf, weiterhin ein lautes Zeichen gegen Sexismus zu setzen. Nach wie vor sind Frauen in allen Lebensbereichen schlechter gestellt.

 

Heute, am 8.März, ist weltweiter Frauentag. Nicht nur heute, sondern jeden Tag arbeitet die GRAS gegen Sexismus und für Feminismus. "Wir kämpfen dafür, dass sich die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern. Die traurige Wahrheit ist, dass Frauen nach wie vor am Stärksten von Armut, häuslicher, religiöser und struktureller Gewalt sowie unzähligen Diskriminierungen mehr betroffen sind als Männer", so die GRAS-Aktivistin Gina Waibel.

 

Das spiegelt sich auch an Österreichs Unis wider: "Männerbünde und jahrhundertealte Strukturen können hier nur mühsam aufgebrochen werden", so Waibel. Frauen, die in Forschung und Lehre arbeiten, sich in Gremien engagieren und manchmal auch noch zusätzlich politisch arbeiten, sind immer noch zumindest einer Belastung mehr ausgesetzt als ihre Kollegen, da Frauen nach wie vor den mit Abstand überwiegenden Teil der Reproduktionsarbeit leisten. Aber auch bei der Besetzung neuer Posten an der Uni haben Männer die Nase vorne. Erst unlängst wurde sogar auf höchster Ebene bestätigt, dass Frauen bei "gleicher Qualifikation" immer noch benachteiligt werden, wie sich am Beispiel Margarethe Hochleitner zeigte, die bei der Rektoratsbesetzung aufgrund veralteter Rollenbilder benachteiligt wurde.

 

"So lange, bis die Kategorie Geschlecht nicht mehr dazu führt, dass Menschen, die mit einer Vagina geboren wurden, gewaltsam in ihrem gesamten Leben strukturellen Barrieren unterworfen sind, wird sich auch am feministischen Kurs der GRAS nichts ändern", schließt Waibel. Daher ruft die GRAS auch zur Teilnahme an den zahlreichen heute stattfindenden Demonstrationen auf. 

 

Die GRAS steht für jede Nachfrage gerne zu Verfügung und ruft alle Menschen dazu auf, tagtäglich gegen Sexismus und Diskriminierung anzukämpfen.

 
Am 8. März ist Frauenkampftag

feminismus.gifGleichberechtigung existiert auf dem Papier, aber die Praxis sieht anders aus. Heute sind Frauen immer noch öfter von Armut betroffen als Männer, sie verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen, sie sind Sexismus im Alltag und (sexualisierter) Gewalt  ausgesetzt.

 

Es wird von uns erwartet, dass wir brave Töchter, Mütter, Freundinnen, Ehefrauen sind. Familie und Kinder sollen uns erfüllen, wenn wir Karriere machen wollen sind wir entweder „Powerfrauen“, „Karriereluder“ oder gar „Rabenmütter“. Liebe existiert sowieso nur zwischen Mann und Frau, alles andere ist anormal. Schlank, schön, wohlduftend müssen wir sein. Hast du deine Beine auch rasiert? Werden wir vergewaltigt, fragt man(n), welche Kleidung wir trugen – und: hast du denn auch deutlich „nein“ gesagt? Was gehst du denn auch alleine um die Uhrzeit auf die Straße…? 

 

Seit 1911 wird der Internationale Frauentag gefeiert. Der Frauentag ist aber kein Feiertag, sondern ein politisches Ereignis. An diesem Tag sind also Blumen und Schokolade mehr als unangebracht. Seit fast einem Jahrhundert gehen weltweit Frauen auf die Straße um für ihre Rechte und Anerkennung für ihre Leistungen zu kämpfen.

Zentrale Forderung der Frauen weltweit waren und sind bis heute das allgemeine Wahlrecht, Arbeitszeitverkürzungen, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, regelmäßige Schulspeisungen, die Einführung des Achtstundentages und der legale Schwangerschaftsabbruch.

 

Veranstaltungen gibt es in ganz Österreich:

- Graz
- Salzburg
- Wien

 
Ministerin Karl lässt Maske fallen

GRAS fordert ausreichende Finanzierung statt Beschränkungen

 

Mit der Forderung nach flächendeckenden Zugangsbeschränkungen zeigt Ministerin Karl ihr wahres Gesicht. "Spätestens jetzt wird klar, dass auch sie nur die ausgrenzende Linie der ÖVP in der Bildungspolitik fortführen wird.", so Marie Fleischhacker von der GRAS.

 

Zugangsbeschränkungen sind zwingend sozial ungerecht und arbeiten dem Ziel, dass mehr Menschen studieren, entgegen. "Karl sollte die im Regierungsprogramm festgeschriebene aureichende Finanzierung umsetzen, anstatt junge Menschen von den Unis und vom Zugang zu höherer Bildung auszusperren.", schließt Fleischhacker.

 

Wehren wir uns: Bolognaburns.org: 11 -13 März in Wien
 

 
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